Benefizkonzert für eine Prothesenwerkstatt in Riwne


Dienstag 16. Juni, 19 Uhr, in der Pfarrkirche Alt-Pankow

Viele Männer, Frauen und Kinder wurden im Krieg verletzt. Wir möchten unsere Solidarität zeigen, indem wir eine Werkstatt zur Herstellung von Prothesen aufbauen. Diese dringend benötigte Einrichtung wird im Krankenhaus Riwne errichtet und durch deutsche Medizintechnik unterstützt. Es ist ein Initiative des Stadtbezirks Pankow im Rahmen der Städtepartnerschaft Riwne-Pankow. Wir danken für die Unterstützung der Kirchgemeinde Alt-Pankow, die es uns ermöglicht das Konzert zu veranstalten.

Musiker aus der Ukraine, Polen und aus Berlin präsentieren einem Musikprogramm zum Thema ‚Heilung und Hoffnung‘. Das Programm kombiniert Musik aus der volkstümlichen ukrainischen Tradition mit klassischen Werken für Streichinstrumente und Klavier. Es sind Komponisten vertreten, die im Krieg und Exil gelitten haben, und deren Musik vom Ende des Krieges und vom Wunsch für Frieden inspiriert war.

Das Programm

Die Ukrainische Kapelle, die das Konzert öffnet, vereint professionelle ukrainische Sänger, unter der Leitung von Svitlana Tsaruk. Das tief berührende Andante Cantabile, aus der Sonate für Solo-Violinevon Erwin Schulhoff wird von Zoya Nevgodovska gespielt, einehochbegabte Absolventin des Kiewer Konservatoriums undehemaliges Mitglied des National Orchester der Ukraine.

Weitere Elemente des Programms werden von jungen talentierten Schülern (12 bis 18 Jahre alt) des Musikgymnasiums „Carl Philipp Emanuel Bach“ und der Musikschule Bela-Bartok gespielt. Diese umfassen: einen schwunghaften Satz des g-Moll Quartetts von Gounod, das spannungs volle Quartett für Vier Violinen von Grazyna  Bacewicz, so wie Korngolds melodischen Satz 1 der Violinkonzert D-dur für Violine und Klavier. Die beiden letztgenannten Werke markieren das Ende des Krieges 1945.

Zentral im Programm ist die Klaviersonate Pathetique von Beethoven; der erste Satz Grave-Allegro di molto con brio. Es wird von dem virtuosen polnischen Pianisten Przemek Winnicki dargeboten, der im zweiten Teil auch das‚ Adieu PolonaiseB-moll, Op Posth. von Frederik Chopin spielt.

Das Publikum wird auch das historische Volksinstrument, die Bandura, erleben beim Auftritt von Khrystyna Petrynka, die das Repertoire dieses bedeutenden ukrainischen Zupfinstrumentes an der Humboldt-Universität erforscht. Sie begleitet ihren eigenen Solo-Gesang und auch den Malve Chor ukrainischer Flüchtlinge. Zum Schluss hören wir populäre Werke des gekrönten „Volkskünstlers der Ukraine“, Myraslov Skoryk.

Wir laden alle Musikliebende und Freunde der Ukraine ein, dieses wunderschöne Konzert zu besuchen und zu unterstützen. Alle Spenden werden den Kriegsverwundeten helfen und ihnen Hoffnung auf ein aktives Leben schenken. Kommen Sie zum Konzert oder spenden Sie für die Aktion.

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